Beiträge mit dem Stichwort: ‘retria̵
Bilanzielle Realität: So wirken ESG-Risiken auf Ihren Goodwill.
Aber werden diese Risiken auch in der Bilanz berücksichtigt? Im letzten Beitrag ging es um die Verknüpfung der ESG-Berichterstattung mit Lagebericht und Finanzinformationen. Dieses Beispiel zeigt, warum diese Verknüpfung nicht nur konzeptionell, sondern bilanziell relevant ist. Goodwill entsteht, wenn ein Unternehmen beim Kauf eines anderen mehr zahlt als den rechnerischen Wert der Vermögenswerte, in Erwartung…
WeiterlesenESG in der Finanzplanung: Integrierte Reporting‑Ansätze
Integrierte Berichterstattung verknüpft ESG-Daten systematisch mit Lagebericht und Finanzkennzahlen. Mit der CSRD entstehen umfangreiche Nachhaltigkeitsinformationen, die direkt Geschäftsmodell, Strategie, Cashflows und Unternehmensbewertung beeinflussen. Wer über Klimarisiken oder Transitionspläne berichtet, sollte deren finanzielle Auswirkungen konsequent in Planung und Lagebericht berücksichtigen. Genau hier setzt integrierte Berichterstattung an, sie schafft Transparenz und Konsistenz zwischen ESG und Finanzzahlen. Bei retria unterstützen wir Unternehmen…
WeiterlesenISO 9001:2026 – Klimawandel und ESG im Qualitätsmanagement
Der Fokus verschiebt sich deutlich, vom reinen Qualitätsmanagement, hin zu strategischer Unternehmenssteuerung. Klimawandel wird explizit berücksichtigt, Lieferkettenresilienz rückt stärker in den Fokus, Führung wird klarer in die Verantwortung genommen, Risiken müssen strategischer bewertet werden. Die Norm entwickelt sich vom operativen Qualitätsinstrument zu einem echten Steuerungssystem für Resilienz und Governance. Auch für Unternehmen ohne CSRD-Pflicht bietet ISO…
WeiterlesenWie soziale Standards nach dem LkSG wirklich wirken
Der aktuelle Bericht von Germanwatch e.V. und Misereor zeigt, wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in der Praxis wirkt. Soziale Standards entfalten Wirkung nur dort, wo Risikoanalysen, Abhilfemaßnahmen und Beschwerdeverfahren konsequent umgesetzt und nachvollziehbar dokumentiert werden. Betroffene und zivilgesellschaftliche Gruppen nutzen das Gesetz aktiv, um Menschenrechtsverletzungen sichtbar zu machen und Verbesserungen für Menschen und Umwelt zu erreichen.…
WeiterlesenWie CO₂‑Bepreisung zum Wettbewerbsfaktor für KMU wird
Mit dem EU‑Emissionshandelssystem (EU ETS), bestehend aus ETS 1 für Energie und Industrie sowie dem neuen ETS 2 für Gebäude und Verkehr, wird CO₂‑Bepreisung zu einem zentralen wirtschaftlichen Steuerungsinstrument in Europa. Auch wenn viele KMU nicht direkt emissionshandelspflichtig sind, steigen die CO₂-Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Energiepreise Transportkosten CO₂ in Vorprodukten Transitionsrisiken im Rahmen der…
WeiterlesenSteigende Strompreise: Chance durch erneuerbare Energie
Strompreise in der Industrie steigen absehbar und sie steigen strukturell. Langfristige Prognosen deuten auf einen Preisanstieg hin, der vor allem durch steigende CO₂-Preise und Kosten für den Netzausbau verursacht wird. Gleichzeitig erhöhen geopolitische Spannungen und die anhaltende Abhängigkeit von fossilen Importen die Volatilität der Energiemärkte. Energie wird damit nicht nur zum Kostenfaktor, sondern zu einer…
WeiterlesenBaFin 2026: Nachhaltigkeitsrisiken im Mittelpunkt
Nachhaltigkeitsrisiken rücken stärker in den Fokus der Finanzaufsicht. Die BaFin macht in „Risiken im Fokus 2026“ unmissverständlich deutlich: Nachhaltigkeit ist kein Kommunikationsthema, sondern ein Risikotreiber für den Finanzsektor. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere: physische Risiken durch Klimawandel und Biodiversitätsverluste transitorische Risiken aus der Umstellung auf eine klimaarme Wirtschaft Gleichzeitig kündigt die BaFin an, ihre Aufsicht…
WeiterlesenEU‑PPWR: Kreislaufwirtschaft beginnt bei Verpackungen
Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) verändert grundlegend, wie Unternehmen mit Verpackungen umgehen. Abfälle sollen nicht mehr einfach entsorgt werden. Materialien sollen möglichst lange im Kreislauf bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Verpackungen werden zu einem strategischen Thema. Entscheidungen über Material, Design und Lieferketten wirken sich direkt auf die Kreislauffähigkeit aus. Einzelmaßnahmen reichen nicht. Erfolgreiche Kreislaufwirtschaft erfordert ein…
WeiterlesenVortrag: CO₂-Bilanzierung bei KMU & Transitionsplan
In unserem letzten Beitrag ging es um Transformationspläne und ihre strategische Rolle für Unternehmen. Daran knüpfen wir hier an und machen es konkreter. Viele KMU sind nicht direkt berichtspflichtig, stehen aber zunehmend vor Anforderungen aus der Lieferkette. Eine systematische CO2-Bilanz schafft Transparenz und bildet die Grundlage für weitere Schritte. Im Fokus stehen dabei die Orientierung…
WeiterlesenKMU‑Transformationsplan: Förderung & Vorteile
Steigende Energiepreise, neue regulatorische Anforderungen und der Wunsch nach mehr Planungssicherheit stellen viele Unternehmen vor dieselbe Frage: Wie gelingt der Weg zu weniger Emissionen und mehr Effizienz, ohne planlos vorzugehen? Ein Transformationsplan schafft genau hier Orientierung. Er zeigt, wo Ihr Unternehmen heute steht, welche Ziele realistisch sind und mit welchen Maßnahmen diese erreicht werden können.…
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